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Die Krieger- und Soldatenkameradschaft

Neuötting stellt sich vor:

Am 12. April 1853 hatten 17 ehemalige Neuöttinger Soldaten, unter Führung des Neuöttinger Bürgers, Adam Seelos, den Verein aus der Taufe gehoben. Sie hatten es sich zur Aufgabe gemacht, Staatsverbundenheit und gesundes Traditionsbewusstsein im Volk, insbesondere bei der jungen Generation zu wecken und zu fördern.
Vor allem aber, was sie in den Napoleonischen Feldzügen gelernt hatten, die Kameradschaft weiter zu pflegen und das Andenken ihrer gefallenen oder vermissten Kameraden zu erhalten.

Als Nachfolger für den damaligen 1. Vorstand Adam Seelos wurde im Jahre 1867 Ruprecht Bauer gewählt. Ihm folgten als Vorstände die Kameraden Franz Bemberger, Ludwig Lackner und Heinrich Scheufele. Im 20. Jahrhundert ist als verdienter Vorstand vor allem Rechnungsrat Ph. Peer zu nennen, nach seinem Ableben übernahm Johann Schwaiger das Amt.                                                                                                                  

Am 3. Juni 1923 wurde das Kriegerdenkmal mit dem steinernen Soldatenbild feierlich enthüllt. Während der Nachkriegsjahre des 2. Weltkrieges wurde das Soldatenstandbild im städtischen Bauhof aufbewahrt. Im März 1951 konnte nach langem Hin und Her die Zustimmung der zuständigen Behörde eingeholt werden, um das Denkmal wieder an seinen ursprünglichen Ort aufzustellen. "Vom Urlaub zurück" stand damals am Sockel des Kriegerdenkmals.

                              Die erste Fahne

Das 100-jährige Gründungjubiläum mit Fahnenweihe feierte der Verein am 16. und 17. Mai 1953. Schirmherr dieses großen Festes war Kronprinz Rupprecht von Bayern, der von seinem Bruder, Prinz Franz vertreten wurde. Über 100 Vereine nahmen an diesem Fest der Krieger- und Soldatenkameradschaft teil. Die Beschaffung der neuen Fahne war zum großen Teil Verdienst der Fahnenmutter, Frau Elisabeth Hilleprandt.

1936 zählte der Verein 140 Mitglieder. Heute sind es 240 Mitglieder, 4 Ehrendamen und 10 Damen. Von 1936 bis 20. März 1960 war Anton Moser 1. Vorstand und wurde dann von Xaver Bachmeier vom 20. März 1960 bis 21. April 1967 abgelöst. Ihm folgten die Vorstände Fritz Gandlgruber vom 3.3. 1967 - 21.4.1974, Martin Hartl vom 21.4. 1974 bis 16.3. 1979, Hans Schober vom 16.3. 1979 bis 10.3.1990. Martin Hartl und Hans Schober sind zu Ehrenvorständen ernannt worden.

Die neue Fahne von 1953

 

         

Anton
Moser

1. Vorstand
1939-1960

 

Xaver Bachmeier
1. Vorstand
1960-1967

 

Fritz Gandlgruber
1. Vorstand
1967-1974

 

Martin
Hartl

1. Vorstand
1974-1979

 

Hans
Schober

1. Vorstand
1979-1990

 

Heinrich
Melyarki

1. Vorstand
seit 1990

 

 

Ab Januar 1990 wurde Heinrich Melyarki als 1. Vorstand und Sigfried Bachmeier als 2. Vorstand gewählt. Unter ihrem Kommando wurde am 15. September 1991 die Einweihung des neu renovierten Ehrenmals mit 103 Vereinen durchgeführt. Das Ehrenmal wurde damals mit neuen Tafeln versehen, auf denen die Namens-Schriftzüge der gefallenen oder vermissten Bürger aus Neuötting vergoldet graviert wurden, Die Renovierung des Ehrenmals führte die Firma Poletti aus Altötting durch. Dadurch entstanden dem Verein Kosten in Höhe von 46.324.- DM.

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft 1853 Neuötting e. V. ist im Besitz von drei eigenen Vereinsfahnen. Zwei davon sind in der Stadtpfarrkirche aufbewahrt die dritte Fahne befindet sich im Fahnenschrank bei unserem Vereinswirt Paul Dörfl im Gasthaus Krone in Neuötting.

 

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft  ist außerdem im Besitz einer eigenen Gruft auf dem Friedhof in Neuötting. Hier können sich Mitglieder und ihre Ehefrauen beisetzen lassen. Die Kosten belaufen sich pro Person auf 850 €. Verträge hierzu können mit dem 1. Vorstand bei Lebzeiten abgeschlossen werden.

 

Ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war das Weihe-Fest unserer BKV-Landesstandarte am 30. und 31. Mai 1959 am BKV- Standort- Neuötting a. Inn. Die Landesstandarte wurde von der Ehrendame Frau Franziska Fliegl gestiftet. Die Kosten der Standarte damals: 5000 DM.
Frau Fliegl hat sich ausgebeten, dass die Standarte in Neuötting bleiben muss; Aufbewahrungsort: Stadtpfarrkirche. Zurzeit ist sie in Plößberg beim Präsidenten Hans Schiener in der Landesgeschäftsstelle.
Das Weihe-Fest war für die Krieger- und Soldatenkameradschaft 1853 Neuötting e.V. ein sehr großes und wichtiges Ereignis. Eine Partnerschaft wurde damals mit den Kameraden vom ÖKB- Linz/Ebelsberg eingegangen, mit den damaligen Vorständen Anton Moser (Neuötting) und Hermann Wögerbauer (Linz). Außerdem, wurde eine Patenschaft mit den Kameraden vom OÖKB-Stadtverband Schärding 1957 begangen und am 08.02.1997 erneuert.
In Anwesenheit  des 1. Obmanns von Schärding Reg. Rat. Josef Gruber, Ludwig Stockenhuber und 1. Vorstand von Neuötting Heinrich Melyarki, Ehrenvorstände Schober und Lacher, sowie unser Reservistenbetreuer Oberfeldwebel Rudi Melyarki wurde unter der Schärdinger Fahne die Patenschaftsurkunde unterschrieben.
Um auch für die nachfolgenden Generationen einen Nachweis zu erhalten, waren bei der Beurkundung die Vorstände von der KSK-Neuhaus (Max Wagner), KSK Plattling (Franz Klemmt) und der Kameradschaft Vichtenstein (Franz Klaffenböck) dabei, denn die bisher ausgetauschten Fahnenbänder aus den Nachkriegszeiten ab 1957 wurden als Beweisstücke einer schon halbherzig bestehenden Patenschaft zwischen den Vereinen angesprochen, und erneuert.

 Um den Sinn und Zweck einer Patenschaft zu erfüllen, so 1. Vorsitzender Heinrich Melyarki, sei die Priorität der Vereine:

„ Zusammenhalten, zusammenstehen,

und auch zusammen auftreten.

Die Tradition darf nicht vernachlässigt werden.“

 

 

 Für unser 150-jähriges Gründungsfest am 10. August 2003, mit Bänderweihe, fuhren wir erneut mit unserem Schirmherren, 1. Bürgermeister Frank Springer, zum Patenbitten nach Schärding.
Zu diesem großen Festtag wurden vom Kreisverband Altötting 30 , vom Kreisverband Rottal-Inn 25 Vereine, von Österreich 36 Kameradschaften, sowie die örtlichen Neuöttinger Vereine eingeladen.

 

 

 Die Aufgaben unseres Vereins bestehen aus der Pflege von Geselligkeit und Kameradschaft, sowie für den Frieden zu wirken!


K.D.1923
KD. 1923
K.D.1923a
K.D. 1923b
K.D. 1923c
Fronleichn
Mitgl.1953
Fahnenmutter 1953
L-Stand.d
L-Stand.
L-Stand.a
L-Stand.b
L-Stand.c
Festrede 1957
JHV.1980
Fahnenw.1983
JHV.1984
JHV.1985
K.D.Einw.1991
Moser 90
Brandstetter
Abordnung



Hier finden Sie Informationen zu den Gefallenen und vermissten Bürgern der Stadt Neuötting